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Trainingslager Toskana 2011

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Unsere Gruppe, besteht aus Schülern des Antoniushauses in Hochheim. In der angeboten Ausdauer AG sammeln die Jugendlichen ersten Erfahrungen und trainieren in der Regel 2 x wöchentlich. Dann geht’s 1 x im Jahr in ein Trainingslager. Für unsere Handbiker war es das erste Trainingslager. Die Toskana ist nicht nur ein beliebtes Trainingsgebiet bei den Rennradfahrern, sondern auch bei den Handbikern. Wir mieteten 3 behindertengerechte Bungalows in clip_image003einer Ferienanlage. Ideal gelegen, war die Anlage nur 300 m vom Meer und dem Ort Cecina entfernt.  So starteten wir unsere Fahrt samstagmorgens um 6 Uhr. Keiner unserer Sportler hatte eine Vorstellung was ihn so erwartete. Uns erwartete bei der Ankunft eine tolle Anlage mit den ideal gelegenen 3 Bungalows. Hier konnten wir relaxen und uns vom täglichen Training erholen. Abends saßen wir dann meist zusammen und planten den nächsten Tag.

clip_image002Nicht nur tägliches Training, sondern Materialkunde, Ernährung, verhalten im Straßenverkehr und Windschatten fahren standen auf dem Trainingsprogramm. So werden jeden Tag die Leistungen und Erfahrungen gesteigert und Tagesetappen bis zu 65 Kilometer trainiert. Die Toskana mit ihren herrlichen Ausblicken, den Olivenhainen und Landschaften war unser Trainingsgebiet. Die wunderschönen Orte, meist auf einem Hügel gelegen, waren jeden Tag eine neue Herausforderung, die es zu meistern galt. Oft sah man ängstliche Blicke der Straße nach, die sich in Serpentinen nach oben zieht. Da soll ich hoch? Aber geschafft haben sie es alle.Und belohnt wurde man dann mit einer genialen Abfahrt.

Damit jeder nach seiner Erfahrung und Leistungsvermögen optimal trainieren konnte, hatte die Helfer organisatorisch eine große Aufgabe zu bewältigen. Die unterschiedlichen Leistungsgruppen mussten individuell betreut werden.So fahren die leistungsstärksten bis zu 70 Kilometer, auch mit sehr steilen Anstiegen bis auf 800m Höhe und anschließend in rasender Fahrt auf den Serpentinen wieder nach unten. Das erfordert Können und Erfahrung, was nicht alle aus der Gruppe beherrschten.Für die weniger Erfahren und Neulinge wurde dann auf weniger anspruchsvollen Strecken gefahren. Hier waren die Helfer gefragt. Wer clip_image005auf Grund seiner Einschränkung nicht alles mitfahren konnte, wurde individuell betreut. Das war mal ein früheres Beenden der Trainingsfahrt oder ein clip_image004späterer Einstieg um dann mit der leistungsstärkeren Gruppe Teilabschnitte fahren zu können. Für den sportlichen Bereich sind erfahrene Trainer notwendig. Das ist zu einem die Leiterin der Gruppe Kornelia Jung. Außerdem gehört Günter Jung seit vielen Jahren zu den Begleitern der Gruppe.

Der Leichtathletiktrainer des TV-Waldstraße, zeigte seine guten Trainerfähigkeiten mit viel Einfühlungsvermögen auch für die Rollstuhlfahrer. Das Einschätzen, wie weit man mit den Belastungen gehen kann, ohne die jungen Athleten zu überfordern, erfordert jahrelange Erfahrung im Sport. Ganz besondere Unterstützung erfuhren die Athleten durch Frank Wirth und Melanie Petersen.

Der erfahrene Handybiker begleitete die Gruppe jeden Tag und gab sein Wissen und praktische Erfahrungen, weiter. Da wurde abends und unterwegs geschraubt, Ratschläge gegeben und bei Fahrfehlern sofort korrigiert. Windschatten fahren, Kurven und die ungewohnte schnelle Geschwindigkeit einzuschätzen war am Anfang für einige ungewohnt. Die Gangschaltung schnell und korrekt zu nutzen und selbst kleine Reparaturen durchzuführen. Alles das vermittelt Frank als erfahrener Handbiker den jungen Sportlern, die immer interessiert zuhörte.

Resümee der Fahrt. Ein super Trainingslager. Wir hatten alle viel Spaß und haben sehr viel dazugelernt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. September 2011 um 13:19 Uhr  

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Dotternhausen

 


 

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